Qualitätssicherung

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Eine geordnete und kontrollierte Weiterbildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung einer guten Strukturqualität. Die Qualifizierung ist ein klassisches Instrument der Qualitätssicherung und eines ihrer Ziele ist der qualifizierte Dienst am Patienten. Die Zielgruppe der in diesem Dienst am Patienten Tätigen sind Mediziner, Therapeuten, Dipl. Sportlehrer und Angehörige der Gesundheitsfachberufe wie Arzthelferinnen, MTA, RTA, und Pflegekräfte.

Gerade nach den einschneidenden Maßnahmen der Gesundheitsreform, ist es für viele Praxen, Therapieeinrichtungen im Rehabilitationsbereich sowie in der Prävention und anderen Unternehmen und deren Mitarbeitern überlebenswichtig ein hohes Maß an Qualifikation und eine optimale Vernetzung zu erlangen.

Qualitätssicherung durch Personalentwicklung

Eine ständige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist ein wesentliches Standbein für die interne Qualitätssicherung und -förderung im Gesundheitswesen. Gerade in den sozialen und dementsprechend personalintensiven Handlungsfeldern - wie im Gesundheitswesen der Rehabilitation und der Prävention im Besonderen - stellt das Personal nicht nur den größten „Kostenfaktor", sondern auch das wichtigste „Kapital" eines Unternehmens dar: Qualifiziertes und motiviertes Personal ist eine wesentliche Voraussetzung, um eine bestmögliche Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten. Nicht zuletzt macht die Umstrukturierung des Gesundheitswesens eine laufende Weiterqualifizierung aller Berufsgruppen erforderlich. Auch die Anforderungen an fachliche und soziale Kompetenz sind heute in allen Berufen - und gerade in Dienstleistungsunternehmen - größer als je zuvor.

Die Patienten sind keine Kunden im herkömmlichen Sinne. Sie sind anders als in Industrie und Handel in den Prozess der medizinischen Leistungserbringung aktiv und passiv miteinbezogen, d.h. sie müssen bei der Herstellung der Prozess- und Ergebnisqualität wenigstens teilweise mitwirken.
Dies bedeutet, dass auch bei perfekten Qualitätsmanagementsystemen in Einrichtungen des Gesundheitswesens eine vollständige Sicherung von Prozess- und Ergebnisqualität angestrebt aber nicht möglich sein wird.